MAMUZ
Die Sprache der Göttinnen - Urgeschichtliche Frauendarstellungen als Auftrag für die Kunst der Gegenwart
14.3.2026 bis 29.11.2026 | 10.00 Uhr | MAMUZ Schloss Asparn/Zaya| Niederösterreich
Ö1 Club-Ermäßigung
Die Ausstellung Die Sprache der Göttinnen wurde aufgrund des großen Publikumsinteresses für das Jahr 2026 verlängert. Neu ist eine Begleitbroschüre, die Besucher:innen vertiefende Einblicke in die kuratorischen Überlegungen der Künstlerin und Philosophin Elisabeth von Samsonow und der Archäologin Katharina Rebay-Salisbury bietet.
Weibliche Figurinen der Urgeschichte inspirierten Kunstschaffende über viele Generationen hinweg. Diese Faszination lässt sich bis heute nachzeichnen, von Egon Schieles Skizzen der Venus von Willendorf (1918) über Meret Oppenheims bronzene „Urzeit‑Venus“ (1933) bis zu zeitgenössischen Arbeiten wie der Fotografie von Louise Bourgeois, auf der sie sich mit einer voluminösen Körpermaske zeigt. Die prähistorischen Darstellungen eröffneten insbesondere im 20. Jahrhundert neue, weibliche Perspektiven auf die Erzählung von Geschichte und stellten eine Alternative zur männlich geprägten Geschichtserzählung dar.
Die Ausstellung Die Sprache der Göttinnen präsentiert weiblich konnotierte prähistorische Funde, vor allem aus Österreich, und konfrontiert sie internationaler Kunst der Gegenwart.
Zu sehen sind unter anderem Werke von Egon Schiele, Judy Chicago, Pierre Bouillon, Meret Oppenheim, Louise Bourgeois, u. v. m.; Highlights aus archäologischer Sicht sind die Venus-Figuren aus Eggendorf, Falkenstein, Willendorf (Replik) und Langenzersdorf (Replik), die Menschenfiguren aus Langenlebarn sowie die Frauenkröte von Maissau.
Termine
| 14.3.2026 | 10.00 Uhr | bis 29.11.2026 | MAMUZ Schloss Asparn/Zaya |