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Jüdisches Museum Hohenems

Alles Vergessen

Aus kulturhistorischer Perspektive werden die Bedeutungsebenen des Vergessens in individuellen, kulturellen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen zwischen Geschichte und Gegenwart thematisiert.

15.11.2026 | 11.00 Uhr | Salomon Sulzer Saal| Vorarl­berg

Geöffnete Schubladen und Bilder an der Wand
Freier Eintritt

Im Judentum hat die Erinnerung an biblische Ereignisse eine zentrale Stellung an fast allen Feiertagen und religiösen Ritualen. Gleichzeitig gibt es aber auch die Aufforderung zu vergessen. Im Hebräischen reimen sich die Wörter lischkoach – vergessen – und koach, das sowohl Macht als auch Stärke bedeutet. Darin spiegelt sich die doppelte Natur des Vergessens. Museen sind mit dem Anspruch verbunden, zu bewahren und zu erinnern. Doch wie gehen (Jüdische) Museen mit dem Vergessen um? Was wird gesammelt, was entsorgt? Was wird ausgestellt, und was nicht einmal inventarisiert?

 

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15.11.202611.00 Uhr Salomon Sulzer Saal