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Österreichisches Filmmuseum | 19.3.2026 - 30.4.2026

Derek Jarman: Filmemacher, Maler, Schriftsteller

Derek Jarman (1942 – 1994) war nicht nur einer der bedeutendsten britischen Filmemacher, er nimmt überhaupt eine führende Position unter den Kunstschaffenden seines Landes im 20. Jahrhundert ein.

Österreichisches Filmmuseum

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Die Ermäßigung gilt für das Vollpreisticket und das Mitgliederticket.
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Derek Jarman war im eigenen Land ein Magnet für Kontroversen und wurde im Ausland verehrt. So sieht der US-Schriftsteller Dennis Cooper in Jarman "Pasolinis wahren Nachfolger".  
Pier Paolo Pasolini wurde im November 1975 im Alter von 53 Jahren ermordet. Im August 1976 feierte Sebastiane, Jarmans Spielfilmdebüt, beim Filmfestival Locarno Premiere, eine in Sardinien gedrehte, lateinisch gesprochene, mit Nacktheit gespickte Hommage an den Heiligen der römischen Legionäre. Nachdem der italienische Schriftsteller Alberto Moravia Sebastiane in Rom gesehen hatte, versicherte er begeistert, "dass Pier Paolo den Film geliebt hätte". Es war ebenfalls in der Ewigen Stadt, wo Jarman als Kind seinen ersten Kinofilm sah: "Ich war eher Teil von The Wizard of Oz, als dass ich ihn nur gesehen hätte. Seither liebe ich diesen Film, eine Liebe, gepaart mit der dunklen Vorahnung über die emotionale Kraft von Filmen." 
Diese verführerisch gefährliche Energie pulsiert durch den ersten "offiziellen" Punkfilm Großbritanniens, Jubilee (1978), und die radikalste Camp-Adaption von Shakespeare, The Tempest (1979). Das Künstler-Biopic Caravaggio (1986) war Jarmans erste Zusammenarbeit mit der späteren Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton, die sich seither für ihren Mentor starkmacht.

Jarmans Œuvre umfasst elf Langfilme, Super-8-Kurzfilme sowie wegweisende Musikvideos. Gemeinsam bilden sie eine filmische Galaxie voll glitzernder Opulenz, in der jedes Element mit minimalen Mitteln erschaffen wurde.

Tickets

Kauf und Reservierung auf www.filmmuseum.at / Telefonische Reservierung unter 01 533 7054

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