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Kunsthistorisches Museum

Das Blut der Medusa

Die Korallen von Schloss Ambras: Von mythischem Zauber zur bedrohten Ikone des Klimawandels

26.6.2026 bis 31.10.2026 | Schloss Ambras| Tirol

Ö1 Club-Ermäßigung

Ö1 Club & Ö1 intro: Es gilt der ermäßigte Preis.

Die Sonderausstellung „Das Blut der Medusa“ auf Schloss Ambras in Innsbruck widmet sich der faszinierenden Geschichte der Korallen – einst als magische Naturwunder verehrt, heute Symbol des bedrohten Lebensraums Meer. Seit der Antike bewegen sich Korallen zwischen Mythos und Wissenschaft, denn man glaubte, sie seien aus dem Blut der von Perseus enthaupteten Medusa entstanden.

Erzherzog Ferdinand II., Gründer der Ambraser Sammlungen, trug vor über 500 Jahren nahezu 100 Korallenobjekte zusammen. Allesamt waren sie kunstvoll bearbeitet und in ihrer natürlichen Form. Diese bedeutende Sammlung bildet das Herz der Ausstellung, die rund 50 Objekte aus dem Ambraser Bestand mit internationalen Leihgaben und naturwissenschaftlichen Perspektiven verbindet.

In atmosphärisch gestalteten Räumen entsteht ein vielschichtiger Dialog zwischen Kunst und Natur, zwischen historischen Kostbarkeiten und aktuellen Fragen des Klimawandels. Die Ausstellung ist eine Kooperation des KHM-Museumsverbands mit dem Naturhistorischen Museum Wien.

Termine

26.6.2026 bis 31.10.2026Schloss Ambras