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Wien Museum

Leopold Kessler. Arbeiten im öffentlichen Raum

Das musa zeigt Leopold Kesslers Mid-Career-Schau, die spielerische Eingriffe in Wiens öffentlichen Raum dokumentiert und spannende Fragen zur Nutzung und Kunst stellt.

11.9.2025 bis 17.5.2026 | Wien Museum MUSA| Wien

Freier Eintritt

Das musa widmet dem in Wien arbeitenden Künstler Leopold Kessler (*1976, München) eine Mid-Career-Werkschau. 2005 spannte Kessler ein oranges Stromkabel von seinem Atelier am Schillerplatz quer durch die Stadt bis zu seiner Wohnung im zweiten Bezirk. Von da an versorgte ihn die Akademie der bildenden Künste mit Strom. Dieses „Akademiekabel“, präsentiert in der Kunsthalle Wien, machte ihn bekannt und ist typisch für seine spielerische Auseinandersetzung mit der Infrastruktur des öffentlichen Raums. Seine Arbeiten – wie das Ausstanzen von Verkehrsschildern mit einem überdimensionalen Locher, die Restaurierung eines Graffitis oder das Anbringen eines Gelddepots an einer Polizeistation – erfolgten meist unautorisiert und hinterfragen Nutzung, Überwachung und Ökonomie des öffentlichen Raums. In den letzten Jahren entstanden vor allem interaktive Skulpturen wie der Nordbahnzeh, die Passant:innen zur Nutzung auffordern. Die Ausstellungsgestaltung übernimmt Franz Kapfer, Kesslers langjähriger Atelierpartner.

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