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VENUS IM PELZ

Theater SPIELRAUM, Wien
  • 24.11.20 - 19.12.20
Nach vielen eigenen, streng am Originaltext orientierten Dramatisierungen, nimmt sich Regisseur Gerhard Werdeker hier die Theaterfassung des amerikanischen Autors David Ives vor, der sich – durchaus auch ironisch – mit den Zwängen eines von seinem Stoff besessenen Theatermannes auseinandersetzt.
Neben und aus der Erzählhandlung des Romans entwickelt sich ein spannendes Psychoduell.
Ein junger Theaterregisseur sucht nach einer Hauptdarstellerin für seine Dramatisierung von VENUS IM PELZ. Nachdem beim Casting keine Bewerberin für die Rolle der Wanda seinen künstlerischen Vorstellungen entspricht, verfällt er in Depression. Da taucht noch eine letzte Kandidatin auf, und es beginnt ein Verwirrspiel um Fiktion und Realität, um Macht und Ohnmacht, um Geschlechterrollen und Obsessionen, in dem am Ende nichts mehr so ist, wie es scheint.
Vor genau 150 Jahren erschien erstmals die Novelle „VENUS IM PELZ“ des österreichischen Autors Leopold Sacher-Masoch, aus dessen Namen sich der Begriff „Masochismus“ herleitet: eine „Verbindung erduldeter Grausamkeit und Gewaltthätigkeit mit Wollust“ (1886).
Mitwirkende:
mit Samantha Steppan und Max G. Fischnaller

Inszenierung: Gerhard Werdeker
Ausstattung: Anna Pollack
Licht: Tom Barcal
Foto: Barbara Pálffy
Ticketbezug:
Reservierung telefonisch 01/713 04 60 (Anrufbeantworter) oder via www.theaterspielraum.at<br>Die Abendkassa ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.
€ 2,- Ermäßigung